… ist (zusammen mit Oblivion) das wohl bekannteste Stück von Astor Piazzolla. Viele kennen das Stück aus der großartigen Sequenz in dem Film The Tango Lesson. Auch in Easy Virtue und Frantic erklingt das Stück.
Eines von Gerhard Riedls Dauerthemen ist die Behauptung, man könne bzw. solle zu Piazzollas Musik tanzen, denn dieser habe schließlich nie gesagt, man solle es nicht tun. So auch in seinem neuesten Beitrag:
Der folgende Beitrag richtet sich vor allem an Frauen und da nochmal besonders an die, die alleine Tango lernen wollen.
Bei wohl keinem anderen Paartanz klaffen das medial vermittelte Image und die trübe Realität derart weit auseinander wie beim Tango.
Nach meinen Beiträgen über schöne „traditionelle“ Valses und flotte Tangos, soll es diesmal um schwungvolle Milongas gehen. Also nicht die lätscherten Versionen, die so oft gespielt werden (wie z.B. diese Milonga del 900). Die Reihenfolge ist alphabetisch nach Interpreten, also kein Ranking. Alle Titel gibt es natürlich auch auf YouTube.
Alle Titel findet man auch bei YouTube. In anderen Beiträgen geht es um schöne Valses und schwungvolle Milongas.
Es wird mir ein ewiges Rätsel bleiben, wie man Spaß dran haben kann, stundenlang zu der immer gleichen, bald 100 Jahre alten öden Musik im Kreis herumzuschlurfen bzw. (noch schlimmer) an der Stelle rumzukreiseln (wie in diesem Video).
… ist neben La Cumparsita und El Choclo der wohl bekannteste Tango, der vor allem durch Der Duft der Frauen populär wurde. Auch in Easy Virtue – Eine unmoralische Ehefrau wird zu dieser Musik getanzt. Sie wird immer gerne genommen, wenn Tango bebildert werden soll. Bekannt gemacht hat das Lied Carlos Gardel. Worum es überhaupt geht, erfährt man hier.
Hier meine Lieblings-Interpretationen in alphabetischer Reihenfolge nach Interpret (also kein Ranking). Alle Titel gibt es natürlich auch auf YouTube.
Auf YouTube gibt es eine unüberschaubare Menge an Tango Tutorials und entsprechend gibt es erhebliche Unterschiede bei der Qualität: Von unbrauchbar bis hervorragend ist alles dabei.
Der „Markt“, also die „Nachfrage“ regelt auch im Tango das „Angebot“ (an Milongas). Wenn man das Angebot (zumindest in München) anschaut, muss man ganz klar feststellen, dass „traditionelle“ Milongas „Marktführer“ sind, während Neolongas als unbedeutendes „Nischenprodukt“ vor sich hin dümpeln und kaum „nachgefragt“ werden. Woran könnte das liegen?
Ich verwende im Folgenden ganz traditionell „Mann“ und „Frau“. Für mich ist „der Führende“ und „die Folgende“ lediglich umständlicher, denn wir haben ja weiterhin die beiden Geschlechts-„Zuschreibungen“. Und „der Leader“ und „der Follower“ ist noch schlechter, denn dann ist ständig der Bezug („mit seinem rechten Arm“) unklar.
Über kein anderes Thema im Tango gibt es soviel nebulöses Geschwurbel wie beim „Führen & Folgen“.
Warum können nur die wenigsten Männer entspannt in guter Haltung tanzen? In anderen Beiträgen habe ich mich mit schlechter Haltung und dem Gehen beschäftigt. Im Folgenden geht es darum, dass viele / die meisten (?) Männer motorisch-tänzerische Analphabeten sind und was sie dagegen machen können.