… ist einer meiner Lieblings-Tangos. Wie der Titel (Mein Schmerz) schon vermuten lässt, geht es wieder mal um das übliche Gejammer (vgl. diesen Beitrag über Tango-Texte): „I was your heart’s slave, I bowed to your whims and you paid me back with betrayal. […] Once again I suffer, longing to be loved and today, as before, I am a slave to your love.“ (hier der ganze Text).
Allerdings ist das Stück (zumindest in den folgenden Versionen) derart schwungvoll und fröhlich, dass es eigentlich ein ganz anderer Text sein müsste: „Ach, was habe ich gelitten! Ich war dein Sklave, aber jetzt bin ich endlich frei! Du hast mich betrogen, aber jetzt ist endlich Schluss damit …“ 😉
Hier meine Lieblings-Interpretationen:
Wie so oft stellt sich die Frage, warum die meisten Leute lieber auf langweilige, historische Versionen wie diese hier tanzen, statt auf die so viel schwungvolleren, modernen Einspielungen (vgl. dazu diesen Beitrag über „Cover“-Versionen). Die naheliegende Antwort ist, dass die meisten das flotte Tempo in enger Tanzhaltung „aneinandergepappt“ nicht tanzen können. Man müsste sich halt mal vom Dogma der engen Umarmung lösen, dann würde der Schmerz viel mehr Spaß machen.
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