Die meisten TänzerInnen würden besser tanzen (bzw. schneller lernen), wenn sie ihre allgemeinen Fitness trainieren würden.
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Egal, ob du Gehen oder Schritte / Figuren üben möchtest, du solltest am Anfang immer möglichst regelmäßige Musik nehmen, also Stücke, bei immer vier bzw. acht Takte eine „Phrase“ bilden.
Alle folgenden Titel findest du auch bei YouTube.
Die Kombination aus Musik / Rhythmus und koordinativen Herausforderungen ist ein optimales Gehirntraining, weil dadurch verschiedenen Hirnregionen aktiviert werden und die sog. „Neuroplastizität“ (= Anpassungsfähigkeit) des Gehirns gefördert wird. Deshalb gilt Bewegung zu Musik bzw. Tanzen inzwischen als die wahrscheinlich beste Prophylaxe gegen die sog. „neurodegenerativen“ Krankheiten wie Demenz und Alzheimer.
Im Folgenden zeige ich dir vielfältige Möglichkeiten, wie du dein Rhythmusgefühl und deine Koordination verbessern kannst.
Immer wieder wird behauptet, man könne Tango nur „authentisch“ tanzen, wenn man die Texte kennen würde. Ich denke hingegen, dass es reicht, eine ungefähre Vorstellung davon zu haben, worum es in den meisten Tango-Texte geht. Eine genauere Kenntnis verdirbt einem oft genug die Stimmung bzw. den Tanz.
Wenn ich „folge“ (also „Frau“ bzw. „Follower“ tanze) kann ich es nicht leiden, wenn mein(e) Partner(in) plötzlich stehenbleibt und nichts mehr macht. Oft schaut er / sie mich erwartungsvoll an und gelegentlich kommt noch ein aufmunterndes „Jetzt bist du dran“. Ich bin in solchen Situationen meistens bockig und mache auch einfach nichts.
Machen wir mal ein kleines Gedankenexperiment. Stell dir vor, du hast noch nie „traditionelle“ (= historische) Tango-Musik gehört. Du sollst jetzt einfach „aus dem Bauch“ (bzw. dem Ohr) heraus entscheiden, welche Musik dir besser gefällt, welche du schöner findest und zu welcher du lieber tanzen würdest:
Primero la musica con su compas y melodia, segundo el sentimiento, tercero la elegancia, por ultimo las figuras. Asì se baila el Tango!
Zuerst die Musik mit ihrem Rhythmus und ihrer Melodie, als zweites das Gefühl, als drittes die Eleganz, als letztes die Figuren. So tanzt man Tango!
Carlos Gavito
In diesem Beitrag erkläre ich die drei Tempi, in denen man Tango tanzen kann. Alles Folgende gilt auschließlich für „normale“ Tango-Musik mit einem klaren, (weitgehend) gleich bleibenden Rhythmus und einer (halbwegs) regelmäßigen Phrasenstruktur (also NICHT für Troilo, Pugliese, Piazzolla etc). Alle Titel gibt es natürlich auch auf YouTube. In einem anderem Beitrag beschäftige ich mich mit (musikalischen) Phrasen.
Der folgende Artikel ist eine Übersetzung von Why tango often feels like therapy von Veronica Toumanova.
Immer wieder wird behauptet, dass man Tango nur zu „richtiger“, d.h. historischer Musik tanzen könnte. Was für ein Unsinn! Im Folgenden meine fünf Lieblings-Auftritte zu „Non-Tango“ Musik:
Der folgende Artikel ist eine Übersetzung von Why you should practice tango both alone and in couple von Veronica Toumanova.
Der besseren Lesbarkeit zuliebe (und aus anderen Gründen) verwende ich oft das generische Maskulinum (Lehrer, Schüler, Tänzer). Außerdem übersetze ich „leader“ meistens mit ‚Mann‘ und „follower“ mit ‚Frau‘, in dem Bewusstsein, dass auch Frauen „Führende“ sein können.
Weitere Übersetzungen von Veronicas Essays findest du hier.
Während meiner Unterrichtsreisen werde ich oft von Schülern gefragt, welches die beste Art zu üben sei, um kontinuierlich Fortschritte zu machen und vor allem welche Art zu üben die beste sei: alleine, paarweise, im Unterricht oder auf einer Practica?