Jochen Lüders

Modernen Tango lernen & tanzen

Wie Sport in der Schule motivieren kann

Bar­ren, Bad­min­ton, Bas­ket­ball: Sport soll zur ganz­heit­li­chen Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung von Schü­lern bei­tra­gen. Doch wie sieht die Wirk­lich­keit aus? Hat sich der Schul­sport in den ver­gan­ge­nen Jah­ren moder­ni­siert – oder ist er nicht mehr zeitgemäß?

wei­ter­le­sen …

Tango Fitness

Die meis­ten Tän­ze­rIn­nen wür­den bes­ser tan­zen (bzw. schnel­ler ler­nen), wenn sie ihre all­ge­mei­nen Fit­ness trai­nie­ren würden.

Mädchensport

Ver­tre­tung in einer 9ten: Anstatt die Stun­de blöd im Klas­sen­zim­mer abzu­sit­zen, gehen wir in eine freie Hal­le und spie­len Fuß­ball. Bis auf eine Ver­eins­spie­le­rin kann kein Mäd­chen auch nur ansatz­wei­se spie­len. Alle ren­nen wie ein Hüh­ner­hau­fen dem Ball nach. Sobald der Ball in die Nähe kommt, bol­zen sie plan­los irgend­wo­hin, kei­ne Spur von Ball­kon­trol­le, Frei­lau­fen und sinn­vol­len Päs­sen. Auf die Fra­ge, ob sie schon mal Fuß­ball gelernt bzw. gespielt hät­ten, ant­wor­ten die meis­ten mit „Nein“, ein paar mei­nen, sie hät­ten ein paar Mal am Ende der Stun­de „viel­leicht zehn Minu­ten lang“ gespielt.

Abschied

Nach 37 Jah­ren am Maria-The­re­sia-Gym­na­si­um wur­de ich am 15.2.23 in einer sehr bewe­gen­den Fei­er ver­ab­schie­det. Mein gan­zes Berufs­le­ben lang habe ich immer ger­ne Sonet­te unter­rich­tet (sie­he hier). Vor vie­len Jah­ren habe ich mal einen Leis­tungs­kurs mit einem Sonett ver­ab­schie­det. Des­halb habe ich mich ganz beson­ders gefreut, dass auch ich mit einem Sonett ver­ab­schie­det wurde:

Regelmäßige Valses

Egal, ob du Gehen oder Schrit­te / Figu­ren üben möch­test, du soll­test am Anfang immer mög­lichst regel­mä­ßi­ge Musik neh­men, also Stü­cke, bei immer vier bzw. acht Tak­te eine „Phra­se“ bil­den.

Alle fol­gen­den Titel fin­dest du auch bei YouTube. 

How to Take a Brain Break

Ein rich­tig gutes Video, in dem es u.A. um Jon­glie­ren, Tan­zen und Tisch­ten­nis geht. „Jugg­lers have big­ger brains“ (ab 3:01). Na, das sage ich doch schon die gan­ze Zeit! Und „As your body moves, your brain groo­ves“ (2:25) ist auch ein star­ker Spruch!

Rhythmus und Koordination

Die Kom­bi­na­ti­on aus Musik / Rhyth­mus und koor­di­na­ti­ven Her­aus­for­de­run­gen ist ein opti­ma­les Gehirn­trai­ning, weil dadurch ver­schie­de­nen Hirn­re­gio­nen akti­viert wer­den und die sog. „Neu­ro­plas­ti­zi­tät“ (= Anpas­sungs­fä­hig­keit) des Gehirns geför­dert wird. Des­halb gilt Bewe­gung zu Musik bzw. Tan­zen inzwi­schen als die wahr­schein­lich bes­te Pro­phy­la­xe gegen die sog. „neu­ro­de­ge­nera­ti­ven“ Krank­hei­ten wie Demenz und Alzheimer. 

Im Fol­gen­den zei­ge ich dir viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten, wie du dein Rhyth­mus­ge­fühl und dei­ne Koor­di­na­ti­on ver­bes­sern kannst.

Tango-Texte? – Nein danke!

Immer wie­der wird behaup­tet, man kön­ne Tan­go nur „authen­tisch“ tan­zen, wenn man die Tex­te ken­nen wür­de. Ich den­ke hin­ge­gen, dass es reicht, eine unge­fäh­re Vor­stel­lung davon zu haben, wor­um es in den meis­ten Tan­go-Tex­te geht. Eine genaue­re Kennt­nis ver­dirbt einem oft genug die Stim­mung bzw. den Tanz. 

Playlisten auf Neolongas

Tra­di­tio­nel­le DJs machen ein Rie­sen-Gedöns ums „spon­ta­ne“ Auf­le­gen und ver­ach­ten Play­lis­ten. Ich drü­cke zu Beginn der Milon­ga auf Play und unter­bre­che höchs­tens ein­mal, um die Gäs­te zu begrü­ßen und irgend­wel­che Ansa­gen zu machen. 

Führen und Folgen II – Wenn der Mann nix macht

Wenn ich „fol­ge“ (also „Frau“ bzw. „Fol­lower“ tan­ze) kann ich es nicht lei­den, wenn mein(e) Partner(in) plötz­lich ste­hen­bleibt und nichts mehr macht. Oft schaut er / sie mich erwar­tungs­voll an und gele­gent­lich kommt noch ein auf­mun­tern­des „Jetzt bist du dran“. Ich bin in sol­chen Situa­tio­nen meis­tens bockig und mache auch ein­fach nichts.

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