Info für Nicht-Bayern: Stegreifaufgaben bzw. Extemporalien („Exen“) sind nicht angesagte, kurze Tests (meistens über Wortschatz und Grammatik) über den Stoff der letzten (bzw. letzten beiden) Stunde(n). Exen werden in derselben Stunde in der sie zurückgegeben und besprochen wurden, auch wieder eingesammelt.
[Das im Folgenden Gesagte gilt auch für Wortschatz/Grammatik-Teile in Schulaufgaben/Klausuren, die eine eindeutige Lösung haben.]
Immer wieder sehe ich, wie (vor allem junge) Kollegen/innen Stegreifaufgaben „positiv“ korrigieren, also Fehler unterstreichen, Falsches durchstreichen, Richtiges drüberschreiben und vielleicht auch noch, weil’s so schön ist, doppel-moppeln. Mir ist das alles viel zu viel Aufwand, ich korrigiere (mit Ausnahme von Rechtschreibfehlern) ausschließlich „negativ“, d.h. ich markiere lediglich durch Unterstreichen (und ggf. das Häkchen für einen halben Fehler) die Fehler.