Englisch & Sport am Gymnasium ... und ein bisschen Tango

Krav Maga

Wenn Eltern, vor allem von Mäd­chen, mich fra­gen, wel­chen Sport ich ihrem Kind emp­feh­len wür­de („Sie inter­es­siert sich für nichts rich­tig“), dann habe ich frü­her eher all­ge­mein „Kampf­sport“ gesagt. Seit eini­ger Zeit emp­feh­le ich spe­zi­ell die israe­li­sche Selbst­ver­tei­di­gungs­tech­nik Krav Maga: 


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Nicht so positiv!

  1. Hal­lo Jochen, 

    Krav­Ma­ga ist eine gute Emp­feh­lung, erscheint aber vie­len Men­schen schnell zu bru­tal und zu aggres­siv. Ich selbst bin Kampf­künst­ler, prak­ti­zie­re und unter­rich­te Wing-Tsu­ng-Kung-Fu, auch das ist effek­tiv und macht in der Regel zunächst nicht einen so aggres­si­ven Eindruck.

    Wich­tig ist bei sol­chen Gesprä­chen Trenn­scharf Sport und Kunst zu unter­schei­den. Kampf­sport hat immer Regeln. Wenn ich immer nach bestimm­ten Regeln trai­nie­re (z. B. Augen, Kehl­kopf, Geni­ta­li­en, Knie­ge­len­ke sind tabu.), dann fällt es mir auch schwer, in einer Situa­ti­on auf der Stra­ße gegen die­se Regeln zu ver­sto­ßen. Aber gera­de gegen kör­per­lich über­le­ge­ne oder meh­re­re Angrei­fer habe ich kei­ne ande­re Wahl und das wird im Sport eben als „unsport­lich“ oder „unfair“ angesehen.

    Kampf­kunst legt Wert dar­auf, anwend­bar zu sein und ver­bie­tet sol­che Regeln. Außer­dem geht es nicht um Wett­kampf, son­dern (Über-)Lebenskampf (im dras­tischs­ten Sinne).

    Mei­ne Per­sön­li­che Mei­nung bei Wing-Tsu­ng-Schu­len ist, dass Sie mög­lichst freie Schu­len sein soll­ten und kei­nem gro­ßen Dach­ver­band ange­hö­ren soll­ten, denn die­se kos­ten in der Regel nur unnö­tig Geld, die die neu­en Kampf­künst­ler bes­ser anle­gen können. 

    Lie­be Grüße
    Marcel

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