In den vergangenen zwei Wochen habe ich gleich zwei Fortbildungen zum neuen P‑Seminar in der neuen bayerischen Oberstufe mitgemacht.
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Wir neigen häufig dazu in unserem Job nur Schlechtes, Misslungenes und Belastendes wahrzunehmen und die schönen, befriedigenden Momente des Paukerlebens auszublenden. Wann bist du, bzw. wann ist zuletzt ein Kollege ins Lehrerzimmer gekommen und hat von einer gelungenen Stunde, einem erfolgreichen Gespräch mit einem Schüler oder sonst etwas Positivem erzählt?
Als einer der letzten überlebenden Ritter der TAFELrunde lege ich natürlich großen Wert auf eine saubere Tafel:

Ohne Abzieher (squeegee) geht tafelputzmäßig schon mal gar nichts:

In einer der ersten Stunden demonstriere ich korrektes Tafelwischen und ‑abziehen, das Ganze natürlich gleich auf Englisch:
You take the sponge, go to the sink, open the tap and make the sponge wet. Then you squeeze it so that it doesn’t drip any more and clean the board. After that you take the squeegee, move it horizontally and hold the sponge under the squeegee so that it catches the water. Do NOT move the squeegee vertically otherwise there will be ugly stains on the floor.
Das Entscheidende ist dabei die WAAGRECHTE Bewegung des Abziehers. Nur sie ermöglicht es, die runterlaufende Soße mit dem Schwamm aufzufangen. Es wird mir ein ewiges Rätsel bleiben, warum selbst Kollegen, die ansonsten großen Wert auf ein sauberes Klassenzimmer legen, unverdrossen den Abzieher mit großem Schwung senkrecht von oben nach unten führen (lassen), so dass die ganze Kreidesoße auf dem Fußboden landet, wo sie häßliche Flecken bildet und darüberhinaus im Laufe der Zeit das Linoleum angreift.
Was sagt / ruft / brüllt man eigentlich auf Englisch, wenn man kurz vor Verlassen des Klassenzimmers noch den „Tafeldienst“ an seine Aufgabe erinnern will? Paul Webster, ein britischer Muttersprachler, meint dazu:
I don’t think it is common for pupils to be given this job in Britain. I think the teacher usually cleans the board. On an ad hoc basis, the teacher might say, „Peter, clean the whiteboard for me please, will you?“
Blackboards in Britain are cleaned with a ‚board rubber‘, which is made of a thick pad of felt attached to a piece of varnished wood about 2″ by 7″.
Water is not involved, and British classrooms – other than science labs – do not have sinks. The board is more thoroughly cleaned by the caretaker or cleaning staff from time to time. British schools have never had the type of height-adjustable blackboard used in Germany, although British blackboards often do have folding panels at each side. One common type is the roller board, especially in maths rooms and science labs. This type has flexible panels, some of which are plain black while others are are squared. One of the panels could be a whiteboard or projection screen.
However, blackboards have been on the way out for many years, and in recent years British schools have been busily going over to interactive whiteboards.
I only really remember the following from primary schools. Pupils who do classroom jobs can be called ‚the x monitor‘, where x stands for the name of the job they have to do – e.g. a litter monitor would be in charge of making sure there was no rubbish lying around.
So your pupils could be called ‚blackboard monitors‘ (or ‚whiteboard monitors‘). Alternatively you could just call them ‚board cleaners‘. At the end of the lesson you could say, „Board cleaners, (time to) do your job.“ Another relevant expression might be, „Who’s on board cleaning duty this week?“
Und „Kreideablage“?

I do not know of any special term for „Kreideablage“. If pushed, I would say chalk rest or chalk shelf. However, in class I would say to a pupil, „Don’t put the chalk on my desk. Put it back where it goes.“
If you have applied or planning to apply for grant of British citizenship through naturalization, or for an Indefinite Leave to Remain, you probably already know that one of the requirements is to successfully write the Life in the UK test. „Practice Questions“ is a unique training resource that covers the entire test material. It consists of 136 multiple choice questions.
Nette Ergänzung zu einer Unit über britische Landeskunde.
British Citizenship Test (Tipp von Max Müller)
Hängen an deiner Schule noch „Klassenverträge“ rum? Bei uns waren die vor ein paar Jahren ganz „in“, jetzt sieht man überhaupt keine mehr. Falls du nicht weißt, wovon ich schreibe: Man handelt mit den Schülern Regeln aus, an die sich alle halten sollen („Wir hören uns gegenseitig zu und unterbrechen uns nicht“), malt sie auf ein großes Plakat, alle Schüler und der Lehrer unterschreiben und dann wird das Plakat aufgehängt. Warum ist dieses auf den ersten Blick so überzeugende Verfahren (zumindest an meiner Schule) derart schnell wieder verschwunden? Für mich gibt es vor allem zwei Gründe.
An vielen Schulen gibt es zu Beginn des Schuljahres eine „Klassenübergabe“, bei der der Klassenleiter des letzten Jahres seinen Nachfolger über die Klasse „informiert“. Ich halte diese Informationen für ausgesprochen problematisch.
… auf Schulaufgaben-Angaben sind für mich ein typischer Fall von „Hamma imma scho so gmacht“. Niemand kann mir sagen, welche VORTEILE es hat Schüler statt auf normales (DIN A4) Schreibpapier direkt auf die Angabe schreiben zu lassen, aber (fast) alle machen es so.
Eine moderne Variation von Norman Rockwell’s berühmtem Bild „Freedom from Want“, das z.B. in New Context S. 23 abgedruckt ist:
Viele US-Unis pflegen die Tradition der „last lectures“: Professoren gestalten eine Vorlesung, als wäre es die letzte ihres Lebens. Die von Randy Pausch ist besonders authentisch – der Informatiker wird bald an Krebs sterben. Das Vorlesungsvideo wurde zur Web-Sensation.
Was kann man nicht alles wunderbar vor sich herschieben: Korrekturen, Erstellung von Schulaufgaben, Telephonate mit Eltern, Gespräche mit Kollegen usw. Wenn dir diese ständige Aufschieberei gelegentlich auf die Nerven geht, kannst du dir ja mal 20 Procrastination Hacks ansehen.
