Modernen Tango lernen & tanzen

Schlagwort: Unterricht Seite 23 von 27

Mini-Sagas

A mini-saga is a sto­ry of exact­ly fif­ty words, no more, no less. It should tell a com­ple­te sto­ry with a begin­ning, a midd­le and an end. It should make a point, have some dra­ma or some psy­cho­lo­gi­cal truth in it. It must, in fact, be a saga in miniature.

Falls du das mit den 50 Wör­tern nicht glaubst, kannst du ja in o.a. Text noch­mal nachzählen 😉

Bei Reclam ist ganz neu eine schö­ne Antho­lo­gie her­aus­ge­kom­men: Mini-Sagas – An Antho­lo­gy of Fif­ty-Word Short Stories

Lesson Vocab

Zwar fül­len vie­le Kol­le­gen im Lau­fe einer Dop­pel­stun­de min­des­tens eine Sei­ten­ta­fel mit Wort­schatz, die wenigs­ten bestehen aber dar­auf, dass die Schü­ler mit­schrei­ben und sie schrei­ben sich die Wör­ter auch nicht sel­ber auf, so dass sie sie in der nächs­ten Stun­de natür­lich auch nicht abprü­fen kön­nen. Die Schü­ler schau­en die­sem mun­te­ren Trei­ben nor­malerweise freund­lich-unbe­tei­ligt zu, sehen aber natür­lich kei­ne Ver­an­las­sung sich in un­angenehme Arbeit zu stür­zen. In gewis­sen Abstän­den jam­mert der Leh­rer bzw. regt sich auf („Die­ses Wort hat­ten wir doch erst vor kur­zem!!!“), ändern tut sich aber nichts.

Mit Schülern klarkommen

… ist für mich eines der bes­ten Bücher zum The­ma „Dis­zi­plin in der Schule“:

Unter­richts­stö­run­gen und Dis­zi­plin­kon­flik­te gehö­ren zu den größ­ten Belas­tun­gen im Leh­rer­be­ruf, beson­ders bei Berufs­ein­stei­gern. Die­ses pra­xis­ori­en­tier­te Buch zeigt, wie man in der Klas­se die Bedin­gun­gen schaf­fen, erhal­ten und wie­der­her­stel­len kann, unter denen Ler­nen erst mög­lich ist. Dabei wer­den Präventions‑, Unter­stüt­zungs- sowie Inter­ven­ti­ons­stra­te­gien vor­ge­stellt. Durch zahl­rei­che Übun­gen wird der Leser zum „reflek­tie­ren­den Prak­ti­ker“, der zuneh­mend erlebt, dass er sei­ne päd­ago­gi­sche Pra­xis selbst gestal­ten und fort­lau­fend pro­fes­sio­na­li­sie­ren kann.

Mit Schü­lern klar­kom­men (Ama­zon)

The Wall

Manch­mal muss man Sachen nur lan­ge genug auf­he­ben, dann kann man sie wie­der ver­wen­den. Der­zeit dudelt im Radio stän­dig „Ano­ther Brick in the Wall“ in einer neu­en Remix-Ver­si­on. Die­sen Song habe ich schon in grau­er Vor­zeit in Schul­auf­ga­ben verbraten:

Aktualismus

Aktu­el­le Tex­te gel­ten gemein­hin als Syn­onym für guten und inter­es­san­ten Unter­richt. Im Fol­gen­den möch­te ich mal ein biss­chen an die­sem Mythos kratzen.

English for Multicultural Purposes

… ist ein Auf­satz von Ste­phen Speight, den ich hier mit freund­li­cher Geneh­mi­gung des Autors ver­öf­fent­li­chen darf.

Count your words exactly

… ist – so wie Do not quo­te / copy from the text – eine die­ser merk­wür­di­gen Arbeits­an­wei­sun­gen, die ich stän­dig auf Schul­auf­ga­ben sehe. Es soll ja Bun­des­län­der geben, wo die­se Zäh­le­rei vor­ge­schrie­ben ist, weil irgend­ein Quo­ti­ent gebil­det wer­den muss. OK – in die­sem Fall kann man nichts machen. Aber sonst …

Mir reicht es völ­lig, wenn mei­ne Schü­ler die Wör­ter in einer TYPISCHEN Zei­le zäh­len und die­se Zahl mit der Zahl der geschrie­be­nen Zei­len multiplizieren. 

Puns

… mache ich ger­ne als warm-up am Anfang der Stun­de oder (falls noch ein paar Minu­ten übrig sind) am Stun­den­en­de. Um die ver­schie­de­nen Bedeu­tun­gen zu erklä­ren wech­seln wir ins Deut­sche. Gute Wort­spie­le von Schü­lern wer­den natür­lich immer mit einem MO hono­riert. Hier ein paar mei­ner favou­ri­tes:

Ever Note Ideas

Fach­zeit­schrif­ten, Tipps bzw. Blogs von Kol­le­gen und die (kos­ten­lo­se) Mai­ling-Lis­te Enpaed sind ein ste­tig spru­deln­der Quell von Unter­richts­ideen und ‑anre­gun­gen, inter­es­san­ten Links und guten Mate­ria­li­en. Das Pro­blem ist nur: Wie „ver­ar­bei­tet“ man all die­se Anre­gun­gen, Emp­feh­lun­gen und Ideen? Mir ist es in der Ver­gan­gen­heit immer wie­der pas­siert, dass ich mich geär­gert habe, dass ich erst NACH Abschluss eines The­mas zufäl­lig eine gute Web­site, eine schö­ne Kurz­ge­schich­te, ein pas­sen­des Gedicht oder einen geeig­ne­ten Song (wie­der-) ent­deckt habe.

As Far As Is Appropriate

In Ober­stu­fen-Schul­auf­ga­ben von Kol­le­gen sehe ich bei den Anwei­sun­gen zu den Ques­ti­ons on the Text immer wie­der „Do not copy from the text“ bzw. „Do not quo­te from the text“. Eine War­nung im Sin­ne von „Pass auf, dass du nicht zuviel zitierst“ wäre ja in Ord­nung, aber ein rigi­des Ver­bot im Sin­ne von „Jedes Zitat ist schlecht“ ist m.E. Unfug (aller­dings ist Zitie­ren in eini­gen Bun­des­län­dern grund­sätz­lich verboten). 

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