Modernen Tango lernen & tanzen

Schlagwort: Unterricht Seite 22 von 27

Stegreifaufgaben

… sind bei uns (in Bay­ern) nicht ange­sag­te, höchs­tens 20-minü­ti­ge schrift­li­che Prü­fun­gen („klei­ne Leis­tungs­nach­wei­se“) über den Stoff der letz­ten zwei Stun­den. Da ich im Durch­schnitt drei Steg­reif­auf­ga­ben (auch „Extem­po­ra­li­en“ bzw. „Exen“ genannt) pro Halb­jahr schrei­ben las­se, sind eine schnel­le Erstel­lung und effi­zi­en­te Kor­rek­tur von gro­ßer Bedeutung.

So schaffen Sie den Englischunterricht

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… ist – obwohl es bereits 1992 erschie­nen ist – für mich immer noch das Buch mit den bes­ten Tipps für die kon­kre­te Unterrichtspraxis:

Das Buch bie­tet rasch nach­schlag­ba­re Tips zu allen Gebie­ten des Fremd­spra­chen­un­ter­richts. „Die“ rich­ti­ge Metho­de gibt es nicht – aber es gibt Ver­fah­ren, die sich unab­hän­gig von allen Mode­strö­mun­gen in der Fremd­spra­chen­di­dak­tik so oft bewährt haben, daß sie nahe­zu immer ange­wen­det wer­den kön­nen. Die­ses Buch möch­te Ihnen mög­lichst vie­le sol­cher Mosa­ik­stein­chen vor­stel­len, die sich in die ver­schie­dens­ten Unter­richts­bil­der ein­fü­gen las­sen. „So schaf­fen Sie den Eng­lisch­un­ter­richt“ ist für alle Lehr­kräf­te gedacht, die eine moder­ne Fremd­spra­che unter­rich­ten. Arbeits­an­wei­sun­gen sind dem Eng­lisch­un­ter­richt ent­nom­men, las­sen sich aber ohne wei­te­res auf ande­re Spra­chen übertragen.

Das Inhalts­ver­zeich­nis gibt einen Über­blick über die vie­len The­men, die in dem Buch behan­delt werden.

Vom sel­ben Autor gibt es auch noch das eben­falls emp­feh­lens­wer­te Buch „So schaf­fen Sie den Schul­all­tag – Ein Über­le­bens­hand­buch für Leh­rer“.

In the beginning

Wie soll man anfan­gen, wenn man einen neu­en Ober­stu­fen­kurs bekommt? Soll man gleich mit dem Buch anfan­gen und falls ja, mit wel­chem The­ma bzw. Kapi­tel? Ein­fach mit dem ers­ten? Oder mit dem, das einen sel­ber am meis­ten inter­es­siert? Oder doch lie­ber die Schü­ler fra­gen? Aber da bekommt man dann sicher wie­der ganz ver­schie­de­ne Ant­wor­ten … Im Fol­gen­den beschrei­be ich, wie ich bei einem neu­en Kurs anfange.

Grammatik abschreiben

… ist m.E. fast immer rei­ne Zeit­ver­schwen­dung. Schon in mei­nem Refe­ren­da­ri­at habe ich mich mit mei­nem Semi­nar­leh­rer über den Sinn des Abschrei­bens von Gram­ma­tik ins Heft – vie­le Kol­le­gen las­sen ja sogar ein eige­nes „Gram­ma­tik­heft“ füh­ren – gestrit­ten. Seit damals habe ich des öfte­ren mit Kol­le­gen über die­ses The­ma dis­ku­tiert, aber immer nur zwei Argu­men­te gehört:

Melden, melden, melden

… ist der Titel eines sehr inter­es­san­ten TAZ-Arti­kels über Unter­richt aus Schülerperspektive:

Belegen

Was mich immer wie­der ver­blüfft bzw. ganz erheb­lich nervt ist, dass bei den ver­schie­de­nen Mus­ter­lö­sun­gen zu Ques­ti­ons on the text mit denen ich zu tun habe (in Leh­rer­hand­rei­chun­gen, Schul­auf­ga­ben von Kol­le­gen, Abitur „Kor­rek­tur-Hin­wei­sen“ vom Minis­te­ri­um etc.) nur sehr sel­ten Zei­len­an­ga­ben zu fin­den sind. Meis­tens wer­den gera­de mal wört­li­che Zita­te mit Zei­len­an­ga­ben „belegt“, bei allem ande­ren darf man oft rät­seln, wie der Ver­fas­ser zu sei­nen Aus­sa­gen und Behaup­tun­gen kommt.

Glückszwinger

Eine der ewi­gen Fra­gen der Päd­ago­gik: Darf ich — oder MUSS ich sogar viel­leicht — die mir anver­trau­ten Schü­ler auf­grund mei­ner jahr­hun­der­te­lan­gen Erfah­rung und fort­ge­schrit­te­nen Alters­weis­heit zu ihrem Glück zwin­gen? Darf ich ihr „auto­no­mes“ Nein igno­rie­ren, weil ich z.B. davon über­zeugt bin, dass es nur auf einer Mischung aus Unwis­sen­heit und Faul­heit besteht?

Easter Taboo

Sabi­ne Hurst schreibt: „War für mei­ne Mit­tel­stu­fen­klas­se gedacht, doch die 13er haben es so kurz vor dem Abitur mit Begeis­te­rung gespielt — zwecks Nervenberuhigung.“

Eas­ter Taboo (doc)

Lektüre am Jahresende

… soll für eine „freud­vol­len“ Aus­klang des Schul­jah­res sor­gen. Mit der Freu­de ist es aber oft nicht so weit her.

Unterrichtsbeitragsnoten

… ist unser baye­ri­sches Wort­un­ge­tüm für Mit­ar­beits­no­ten. Mit die­sen Noten soll natür­lich nicht nur die rei­ne Akti­vi­tät des Schü­lers (häu­fi­ges Mel­den), son­dern in ers­ter Linie die Qua­li­tät sei­ner Bei­trä­ge bewer­tet werden. 

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