… sind für mich die erste Anlaufstelle, wenn ich einen Text für eine Klausur bzw. zusätzliche Texte für eine Unterrichtseinheit suche. Dieses Verfahren klingt auf den ersten Blick einleuchtend, trotzdem zeigen viele Anfragen in EnPaed, dass bei zahlreichen Kollegen der Google-Reflex stärker ist. Doch warum in die Ferne des Internets schweifen, wenn die Lösung vielleicht so nahe im Regal steht?
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Zwar füllen viele Kollegen im Laufe einer Doppelstunde mindestens eine Seitentafel mit Wortschatz, die wenigsten bestehen aber darauf, dass die Schüler mitschreiben und sie schreiben sich die Wörter auch nicht selber auf, so dass sie sie in der nächsten Stunde natürlich auch nicht abprüfen können. Die Schüler schauen diesem munteren Treiben normalerweise freundlich-unbeteiligt zu, sehen aber natürlich keine Veranlassung sich in unangenehme Arbeit zu stürzen. In gewissen Abständen jammert der Lehrer bzw. regt sich auf („Dieses Wort hatten wir doch erst vor kurzem!!!“), ändern tut sich aber nichts.
Zu einem vernünftigen Aufsatz gehört für mich eine interessante Überschrift. Am Beispiel des Themas „Computers in School“ besprechen wir die verschiedenen Möglichkeiten, wie man einen witty and sophisticated title findet.
Aktuelle Texte gelten gemeinhin als Synonym für guten und interessanten Unterricht. Im Folgenden möchte ich mal ein bisschen an diesem Mythos kratzen.
Wenn ich von Kollegen (Oberstufen-) Klausuren bekomme, sind das oft drei Dateien: Text, Arbeitsblatt und Musterlösung – alles als eigene Datei. Dieses Verfahren finde ich ziemlich unpraktisch. Zum Einen erhöht es die Zahl der Dateien erheblich, zum Anderen wird das Überarbeiten durch den ständigen Wechsel zwischen verschiedenen Dateien sehr mühsam. Als erstes kopiere ich diese verschiedenen Teile deshalb immer erstmal in EINE Datei.
Deutlich besser ist es schon mal, die Musterlösung am Ende der Klausur anzufügen. Mit dem Befehl Fenster > Fenster teilen kann man dann ggf. im oberen Fenster eine Frage und im unteren Fenster die dazugehörige Musterlösung bearbeiten. Der ständige Wechsel zwischen den Fenstern, verbunden mit nervigen Rumscrollen, ist aber auch nicht wirklich komfortabel.
Lehrer-Perspektive: Hast du an der Schule auch ein begrenztes Kontingent an Kopien? Und ist dieses Kontingent bei dir auch immer Ende Mai schon erschöpft und du bezahlst die restlichen Kopien aus eigener Tasche? Falls ja, wird es Zeit darüber nachzudenken, wie du Kopien sparen kannst.
… mache ich gerne als warm-up am Anfang der Stunde oder (falls noch ein paar Minuten übrig sind) am Stundenende. Um die verschiedenen Bedeutungen zu erklären wechseln wir ins Deutsche. Gute Wortspiele von Schülern werden natürlich immer mit einem MO honoriert. Hier ein paar meiner favourites:
Fachzeitschriften, Tipps bzw. Blogs von Kollegen und die (kostenlose) Mailing-Liste Enpaed sind ein stetig sprudelnder Quell von Unterrichtsideen und ‑anregungen, interessanten Links und guten Materialien. Das Problem ist nur: Wie „verarbeitet“ man all diese Anregungen, Empfehlungen und Ideen? Mir ist es in der Vergangenheit immer wieder passiert, dass ich mich geärgert habe, dass ich erst NACH Abschluss eines Themas zufällig eine gute Website, eine schöne Kurzgeschichte, ein passendes Gedicht oder einen geeigneten Song (wieder-) entdeckt habe.
In Oberstufen-Schulaufgaben von Kollegen sehe ich bei den Anweisungen zu den Questions on the Text immer wieder „Do not copy from the text“ bzw. „Do not quote from the text“. Eine Warnung im Sinne von „Pass auf, dass du nicht zuviel zitierst“ wäre ja in Ordnung, aber ein rigides Verbot im Sinne von „Jedes Zitat ist schlecht“ ist m.E. Unfug (allerdings ist Zitieren in einigen Bundesländern grundsätzlich verboten).
Da hat man nach mühsamer Sucherei endlich einen geeigneten Text für eine Schulaufgabe gefunden – nur ist er leider zu lang und man hat ihn nur auf Papier. Nun hat man drei Möglichkeiten: