Modernen Tango lernen & tanzen

Schlagwort: Poetry Seite 6 von 7

Much Ado about a Lorgnette

… ist der Titel eines phan­tas­ti­schen Tex­tes mei­ner LK-Schü­le­rin Eve­lyn Rei­ter. Aus­gangs­punkt für die­se crea­ti­ve wri­ting Auf­ga­be war ein Bei­trag im SZ-Maga­zin (zip), in dem Pho­tos von Gegen­stän­den gezeigt wur­den, die alle an einem Tag in der Lon­do­ner U‑Bahn lie­gen­ge­blie­ben sind. Dar­un­ter sind herr­lich bizar­re Sachen wie ein Gebiss, ein Mega­phon, eine Gieß­kan­ne, eine Gum­mi­schlan­ge und ein Opern­glas (engl. lor­gnet­te). Die Schü­ler soll­ten sich nun irgend­ei­nen Gegen­stand wäh­len und dazu eine Geschich­te schrei­ben. Im Lau­fe mei­ner Unter­richts­tä­tig­keit habe ich zwar schon vie­le sehr gute und sogar her­vor­ra­gen­de Geschich­ten bekom­men, aber eine GEREIMTE Geschich­te ist ein ech­tes Novum. 

The Creature in the Classroom

Neu­lich in einer die­ser end­lo­sen, öden Stunden …

It appeared insi­de our classroom
at a quar­ter after ten,
it gob­bled up the blackboard,
three era­sers and a pen.
It gob­bled teacher’s apple
and it bop­ped her with the core.
“How dare you!” she responded.
“You must lea­ve us … there’s the door.”

Carmens Liebe oder Klassische Lyrik im Leistungs-Kurs

Das fol­gen­de Gedicht stammt von Car­men Baum­gart, einer frü­he­ren LK-Schü­le­rin von mir. Es ent­stand im Rah­men einer Unter­richts­ein­heit Lyrik, in deren Ver­lauf die wich­tigs­ten Stil­mit­tel bespro­chen und anhand von Bei­spie­len (u.a. Shakespeare’s Sonet­ten) geübt wor­den waren. Die Haus­auf­ga­be lau­te­te: „Wri­te an old-fashio­ned love let­ter with a lot of simi­les and meta­phors.“ Obwohl eigent­lich nur ein Pro­sa­text ver­langt war, ver­such­te sich Car­men an einem „klas­si­schen“ Lie­bes­ge­dicht. Als Zei­chen der Aner­ken­nung habe ich ihr Gedicht in Hin­blick auf die Funk­tio­na­li­sie­rung der Stil­mit­tel in einem Bei­trag für die Schü­ler­zei­tung analysiert.

The Raven

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… ist eines mei­ner Lieb­lings­ge­dich­te. Hier ver­schie­de­ne Materialien. 

Beschissen oder entzückend?

Robert Gern­hardt

Mate­ria­li­en zu einer Kri­tik der bekann­tes­ten Gedicht­form ita­lie­ni­schen Ursprungs

Sonet­te find’ ich sowas von beschissen,
so eng, rigi­de, irgend­wie nicht gut;

Unfortunate Coincidence

… ist ein wun­der­bar lako­ni­sches Gedicht von Doro­thy Par­ker zum The­ma „ewi­ge Liebe“:

Happy New Year

Aus „The Pas­sing of the Year“ von Robert W. Service:

Old Year! upon the Stage of Time
You stand to bow your last adieu;
A moment, and the prompter’s chime
Will ring the curtain down on you.
Your mien is sad, your step is slow;
You fal­ter as a Sage in pain;
Yet turn, Old Year, befo­re you go,
And face your audi­ence again.

Das voll­stän­di­ge Gedicht und wei­te­re Poems for the New Year.

Ein schö­nes Hai­ku von Koba­ya­shi Issa:

New Year’s Day –
ever­y­thing is in blossom!
I feel about average.

Und falls du schon immer mal wis­sen woll­test, wel­che Sup­pe James ser­viert

Ich wün­sche allen Lesern und Lese­rin­nen Glück und Gesund­heit fürs neue Jahr. Falls du Kollege/Kollegin bist, wün­sche ich dir viel Kraft für dei­nen anstren­gen­den Job und (wenigs­tens ab und zu) Freu­de an der Arbeit.

Christmas Poems

„Heigh Ho The Hol­ly“ by Wil­liam Shakespeare

Shakespeare Sechsundsechzig

Im Rah­men eines Lyri­k­ana­ly­se-Semi­nars, das ich vor kur­zem an der Uni Mün­chen besucht habe, haben wir uns u.A. auch mit Shake­speares berühm­ten Son­net 66 beschäftigt:

Script for Sonnet 73

Vor ein paar Jah­ren hat­te ich in mei­nem LK einen visu­ell sehr begab­ten Schü­ler, der nach der Schu­le dann auch auf die Münch­ner Film­hoch­schu­le gegan­gen ist. Im Rah­men einer Ein­heit zu Film­ana­ly­se hat­ten wir uns vor allem mit Film­mon­ta­ge beschäf­tigt, u.a. mit Aus­schnit­ten aus Ser­gej Eisen­steins Pan­zer­kreu­zer Potem­kin und Orson Wel­les‘ Citi­zen Kane. Das Haupt­au­gen­merk lag des­halb auf Schnitt- bzw. Über­blen­de­tech­nik. Frei­wil­lig schrieb die­ser Schü­ler ein klei­nes Dreh­buch zu Shake­speares Son­net 73.

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