Viele Kollegen sind genervt, wenn neue Oberstufen-Lehrbücher eingeführt werden, weil sie glauben, ab sofort nur noch mit den neuen Büchern arbeiten zu dürfen und u.U. ihre gesamten Unterrichtseinheiten mehr oder weniger neu erstellen zu müssen. Ich halte diese Einstellung für unsinnig.
Study this famous painting carefully. What kind of „progress“ is conveyed? What could the school book in the woman’s right hand and the light / darkness mean?
Then study this analysis.
Eine der verhängnisvollsten Entwicklungen der letzten Jahre ist nach meinem Eindruck das fast vollständige Verschwinden des fragend-entwickelnden Unterrichtsgespräch. Durch die reflexhafte Gleichsetzung mit Frontal- bzw. (noch schlimmer) „lehrerzentriertem“ Unterricht ist diese Form des gelenkten Gesprächs heute (zumindest bei jüngeren Kollegen) ganz bäääh.
Im Rahmen der grassierenden KompetenzbeREINigung werden unsere traditionellen „Questions on the text“ (eine schockierende Mischung aus Lese- und Schreibkompetenz) immer häufiger durch „reine“ Leseverstehen-Aufgaben ersetzt.
Hier ein Beispiel für die bekannte LdL-Methode (Landeskunde durch Lautschrift) 😉
Was mich an der Hattie-Studie immer am meisten irritiert hat, war die (angeblich empirisch unterfütterte) Behauptung, dass die Klassengröße nur eine untergeordnete Bedeutung für den Lernerfolg habe. Es soll keinen Unterschied machen, ob ich 30+x Kinder vor mir habe, oder nur 25 oder gar nur 20??? Jeder Praktiker greift sich an den Kopf und fragt sich, wie jemand so einen offensichtlichen Blödsinn behaupten kann.
Auch mein jetziger Kurs sollte im Rahmen unser Unterrichtseinheit über Short Stories sein kreatives Potential demonstrieren, Grundlage waren wieder die Treibgut Gegenstände. Wieder galt es internal action in Form von interior monologue, reported thought oder stream of consiousness in die Geschichte zu integrieren.
Für die Bedeutung von ‚lot‘ guckst du falls nötig hier 5. Bedeutung (Tipp von Petra Stutz):