Jochen Lüders

Modernen Tango lernen & tanzen

The Art of Fiction

… von David Lodge ist eine emp­feh­lens­wer­te Ferienlektüre:

„A coll­ec­tion of artic­les which appeared in „The Inde­pen­dent on Sun­day“ for 50 weeks bet­ween 1991 and 1992. The art of fic­tion is con­side­red under a wide ran­ge of hea­dings, such as the intru­si­ve aut­hor, sus­pen­se, the epis­to­la­ry novel, time-shift, magic rea­lism and sym­bo­lism and each topic is illus­tra­ted by a pas­sa­ge or two taken from clas­sic or modern fic­tion. Dra­wing on wri­ters as diver­se as Hen­ry James and Mar­tin Amis, Jane Aus­tin and Fay Wel­don, Hen­ry Fiel­ding and James Joy­ce, David Lodge makes acces­si­ble to the gene­ral rea­der the rich­ness and varie­ty of Bri­tish and Ame­ri­can fic­tion. Tech­ni­cal terms, such as inte­ri­or mono­lo­gue, meta­fic­tion, inter­tex­tua­li­ty and the unre­lia­ble nar­ra­tor are explai­ned and the appli­ca­ti­on demons­tra­ted.“ (Quel­le)

Christmas Poems

„Heigh Ho The Hol­ly“ by Wil­liam Shakespeare

Lektüre

Ich bin immer wie­der ver­blüfft, wel­che Bücher mei­ne Kol­le­gen in ihrem Unter­richt behan­deln. Stän­dig kom­men in EnPaed Anfra­gen der Art: „Wer kennt das Buch XY und hat dazu viel­leicht irgend­wel­che Mate­ria­li­en?“ Um nicht miss­ver­stan­den zu wer­den: Natür­lich ist es eine wun­der­ba­re Sache immer wie­der neue Bücher zusam­men mit Schü­lern zu ent­de­cken und sich dar­über aus­zu­tau­schen. Wer genü­gend Zeit hat und wem es Spaß macht, stän­dig neue Sachen aus­zu­pro­bie­ren, soll das natür­lich ger­ne machen dürfen.

Schweigender Austausch

Jetzt hat­ten wir eine Woche lang einen 15-jäh­ri­gen fran­zö­si­schen Aus­tausch­schü­ler zu Gast – es war entsetzlich. 

Doppel-Moppeln

Gehörst du auch zu den Leu­ten, die bei der Kor­rek­tur von Steg­reif­auf­ga­ben (= kur­zen Voka­bel­tests) bzw. von Wort­schatz- und Gram­ma­tik­auf­ga­ben in Schul­auf­ga­ben erst den eigentli­chen Feh­ler mar­kieren und ZUSÄTZLICH am Rand noch mal ein ent­spre­chen­des Sym­bol (z.B. waa­ge­rech­ten Strich für hal­ben und senk­rech­ten für einen gan­zen Feh­ler) hin­pin­seln? Wozu die­se Ver­dop­pe­lung? Weil es alle ande­ren auch so machen? Weil du es im Refe­ren­da­ri­at so gelernt hast? Man lernt im Refe­ren­da­ri­at ja eine Men­ge, nur lei­der fast nie, wie man ÖKONOMISCH arbeitet.

Autonomes Lernen

Vor kur­zem habe ich ver­sucht eine jun­ge Kol­le­gin zu trös­ten. Sie hat­te mit einem Gram­ma­tik-Lern­zir­kel völ­li­gen Schiff­bruch erlit­ten. Sie hat­te sich eine wahn­sin­ni­ge Arbeit gemacht und stun­den­lang kopiert, geschnip­pelt, geklebt, beschrif­tet und lami­niert. Sie hat­te sich extra eine Kis­te besorgt um die gan­zen Mate­ria­li­en trans­por­tie­ren zu kön­nen. Sie hat­te eine genaue Anlei­tung gege­ben, wie das Gan­ze ablau­fen soll­te und hat­te den Schü­lern auch ihre päd­ago­gi­schen Inten­tio­nen – ganz im Sin­ne von Hil­bert Mey­ers „intel­li­gen­tem Üben“ – klargemacht.

Verkehrte Welt

Die fol­gen­de Glos­se erschien heu­te in der SZ (S. 16). Sie passt gut zu mei­nen Gedan­ken über Dis­zi­plin, Regeln und Stra­fen. (Dank an Peter Ring­ei­sen und Hans Loibl für den Text)

Ver­kehr­te Welt

Nor­ma­ler­wei­se geht das Kla­ge­lied so: Leh­rer beschwe­ren sich über man­geln­de Dis­zi­plin bei ihren Schü­lern, über Lärm und Respekt­lo­sig­keit, schlech­te Erzie­hung und feh­len­de Lern­lust. Eltern, heißt es in der Regel, wenn es um die „Schü­ler von heu­te“ geht, näh­men ihre Ver­ant­wor­tung nicht mehr aus­rei­chend wahr, dele­gier­ten ihre Pro­ble­me mit den Kin­dern kur­zer­hand an die Schu­le, die dann sehen müs­se, wie sie mit 34 schrei­en­den, zap­peln­den, demo­ti­vier­ten Schü­lern pro Klas­se zurechtkomme.

Haftnotizen

Da hat man end­lich das heißt ersehn­te Arbeits­blatt / den drin­gend benö­tig­ten Text / die seit lan­gem ver­spro­che­ne Schul­auf­ga­be im Fach lie­gen und dann – ich habe es geahnt – quer übers Papier „Gruß Wolf­gang“ oder „Für Jochen, viel Spaß, Sabi­ne“ oder sons­ti­ge, nett gemein­te Bemerkungen. 

Guter Unterricht

Die fol­gen­den „10 Merk­ma­le guten Unter­richts“ von Hil­bert Mey­er fin­de ich sehr nütz­lich um den eige­nen Unter­richt immer mal wie­der zu reflektieren:

Visit from St. Sigmund

Pas­send zur Jah­res­zeit mal etwas Besinn­li­ches von X.J. Kennedy:

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