Vor kurzem habe ich über Geschichten geschrieben, die nur aus 50 Wörtern bestehen. Es geht aber auch noch viel kürzer. Hemingway hat angeblich „For sale: baby shoes, never worn.“ als seine beste Geschichte bezeichnet. Hier drei weitere Beispiele:
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… puts Shakespeare’s language side-by-side with a facing-page translation into modern English — the kind of English people actually speak today:
„Lernerautonomie“ ist eine feine Sache:
Lernen wird als eine aktive Tätigkeit gesehen, die vom Lernenden selbständig durchgeführt werden muß. Der Lernende konstruiert sich sein Wissen aus den angebotenen Informationen – Lernen wird als „kreativer Konstruktionsprozeß“ gesehen. (Quelle)
Angefangen hatte alles im Januar, als wir (wieder mal) ein altes Abitur besprochen haben und die Schüler einen Aufsatz zu einem der Abitur-Themen schreiben sollten. Ein Großteil der Aufsätze war unter aller Sau nicht zielführend und aus handlungsorierentierter Sicht unbefriedigend. Daraufhin donnerte ich in der folgenden Stunde:
… soll laut KMK-Beschluss demnächst fester Bestandteil des fächerübergreifenden handlungs‑, produkt‑, schüler- und noch drei andere Sachen die ich gerade vergessen habe orientierten Unterrichts werden. (Tipp von Lernardo)
… soll für eine „freudvollen“ Ausklang des Schuljahres sorgen. Mit der Freude ist es aber oft nicht so weit her.
Das „Carl Duisberg Centren“ bietet einen online Einstufungstest (ab ca. 10. Klasse) an, leider bekommt man aber keine ordentliche Testauswertung, sondern wird lediglich relativ grob einer Stufe des Europäischen Referenzrahmens zugeordnet.
Einstufungstest (Tipp von Andrea Bösel)
… ist unser bayerisches Wortungetüm für Mitarbeitsnoten. Mit diesen Noten soll natürlich nicht nur die reine Aktivität des Schülers (häufiges Melden), sondern in erster Linie die Qualität seiner Beiträge bewertet werden.
… sind für mich die erste Anlaufstelle, wenn ich einen Text für eine Klausur bzw. zusätzliche Texte für eine Unterrichtseinheit suche. Dieses Verfahren klingt auf den ersten Blick einleuchtend, trotzdem zeigen viele Anfragen in EnPaed, dass bei zahlreichen Kollegen der Google-Reflex stärker ist. Doch warum in die Ferne des Internets schweifen, wenn die Lösung vielleicht so nahe im Regal steht?
Zwar füllen viele Kollegen im Laufe einer Doppelstunde mindestens eine Seitentafel mit Wortschatz, die wenigsten bestehen aber darauf, dass die Schüler mitschreiben und sie schreiben sich die Wörter auch nicht selber auf, so dass sie sie in der nächsten Stunde natürlich auch nicht abprüfen können. Die Schüler schauen diesem munteren Treiben normalerweise freundlich-unbeteiligt zu, sehen aber natürlich keine Veranlassung sich in unangenehme Arbeit zu stürzen. In gewissen Abständen jammert der Lehrer bzw. regt sich auf („Dieses Wort hatten wir doch erst vor kurzem!!!“), ändern tut sich aber nichts.
Zu einem vernünftigen Aufsatz gehört für mich eine interessante Überschrift. Am Beispiel des Themas „Computers in School“ besprechen wir die verschiedenen Möglichkeiten, wie man einen witty and sophisticated title findet.