Kürzlich hat Sohnemann in einer Stegreifaufgabe [Für Nicht-Bayern: ein nicht angekündigter, max. 20-minütiger schriftlicher Test] einen Satz total vermurkst und dafür drei Fehler kassiert. Sein Nachbar hatte vorsichtshalber gar nichts geschrieben und dafür lediglich zwei Fehler bekommen. Wie so oft fehlte genau dieser eine Punkt zur nächst besseren Note. Er protestierte und die Note musste geändert werden. Aus Sicht des Lehrers blöd gelaufen, aber durchaus vermeidbar.
… ist ein „portmanteau“ aus „digital“ und „distraction“. Dieses Wort gibt es (noch) gar nicht, ich habe es erfunden, weil es m.E. noch kein gutes Wort für das enorme Ablenkungspotenzial digitaler Medien gibt.
… ist ein guter online Grammatik-Test in drei Schwierigkeitsstufen (basic, intermediate, advanced) mit jeweils 100 Fragen.
… ist eine gut gemachte Übung zu „movie vocabulary“:
Eine der ewigen Fragen der Pädagogik: Darf ich — oder MUSS ich sogar vielleicht — die mir anvertrauten Schüler aufgrund meiner jahrhundertelangen Erfahrung und fortgeschrittenen Altersweisheit zu ihrem Glück zwingen? Darf ich ihr „autonomes“ Nein ignorieren, weil ich z.B. davon überzeugt bin, dass es nur auf einer Mischung aus Unwissenheit und Faulheit besteht?
Vor kurzem ging es bei EnPaed um das Thema „Kopien sparen“. Bernd Schwarz schrieb folgenden interessanten Beitrag:
Sabine Hurst schreibt: „War für meine Mittelstufenklasse gedacht, doch die 13er haben es so kurz vor dem Abitur mit Begeisterung gespielt — zwecks Nervenberuhigung.“
Easter Taboo (doc)
Vor kurzem habe ich über Geschichten geschrieben, die nur aus 50 Wörtern bestehen. Es geht aber auch noch viel kürzer. Hemingway hat angeblich „For sale: baby shoes, never worn.“ als seine beste Geschichte bezeichnet. Hier drei weitere Beispiele:
… puts Shakespeare’s language side-by-side with a facing-page translation into modern English — the kind of English people actually speak today:
Shakespeare war bekanntlich „a very punny guy“:
Shakespeare often employed the use of puns in his works, much to the delight of his audiences. Since audiences in Shakespeare’s time were seated according to class, Shakespeare made sure that there was something humorous in his plays for everyone. (Quelle)
Da englische Wortspiele für den Anfang oft zu schwer sind, kann man ja erst mal bei deutschen anfangen: „antiseptisch“ ist dann der Platz, an dem Josef niemals sitzen darf …