Da hat man endlich das heißt ersehnte Arbeitsblatt / den dringend benötigten Text / die seit langem versprochene Schulaufgabe im Fach liegen und dann – ich habe es geahnt – quer übers Papier „Gruß Wolfgang“ oder „Für Jochen, viel Spaß, Sabine“ oder sonstige, nett gemeinte Bemerkungen.
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Die folgenden „10 Merkmale guten Unterrichts“ von Hilbert Meyer finde ich sehr nützlich um den eigenen Unterricht immer mal wieder zu reflektieren:
Passend zur Jahreszeit mal etwas Besinnliches von X.J. Kennedy:
Auf einer Website der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf finden sich ausgezeichnete Materialien zur Filmanalyse. Neben einem (deutschen) Glossar und Folien zur Einführung in die Filmanalyse, gibt es auch einen Foliensatz zur berühmten Eingangssequenz von „Citizen Kane“.
Vor einigen Tagen kam mal wieder eins meiner Kinder mit einer Arbeit nach Hause, bei der nur ein Punkt zur besseren Note gefehlt hat. Der fehlende Punkt (zusammen mit einigen anderen Ungereimtheiten bzw. falschen Korrekturen) war – wie meistens – schnell gefunden, die Note musste heraufgesetzt werden. Das Ganze wäre nicht weiter bloggenswert, wenn es sich um einen Einzelfall gehandelt hätte. Leider kommt aber ständig eins unserer Kinder mit „knapp der schlechteren Note“ nach Hause und ich frage mich immer wieder, warum so viele Kollegen so blöd sind.
Im Rahmen eines Lyrikanalyse-Seminars, das ich vor kurzem an der Uni München besucht habe, haben wir uns u.A. auch mit Shakespeares berühmten Sonnet 66 beschäftigt:
Als Sportlehrer habe ich oft einen ganz anderen Blick auf alles was mit Disziplin, Regeln und Strafen zusammenhängt als die meisten anderen Kollegen. Um diesen Blick zu veranschaulichen nehme ich als Analogie den Fußball; nicht weil ich selber so großer Fußballfan wäre, sondern weil Fußball am bekanntesten und allgemein gesellschaftlich akzeptiert ist. Der Ausgangspunkt meiner Überlegungen ist der Vergleich eines Lehrers mit einem Schiedsrichter.
Vor ein paar Jahren hatte ich in meinem LK einen visuell sehr begabten Schüler, der nach der Schule dann auch auf die Münchner Filmhochschule gegangen ist. Im Rahmen einer Einheit zu Filmanalyse hatten wir uns vor allem mit Filmmontage beschäftigt, u.a. mit Ausschnitten aus Sergej Eisensteins Panzerkreuzer Potemkin und Orson Welles‘ Citizen Kane. Das Hauptaugenmerk lag deshalb auf Schnitt- bzw. Überblendetechnik. Freiwillig schrieb dieser Schüler ein kleines Drehbuch zu Shakespeares Sonnet 73.
Gehörst du auch zu den Kollegen, die alles, was sie für eine Stunde brauchen, handschriftlich auf einem DIN A4 Zettel beisammen haben? Da steht dann oben z.B. die Hausaufgabe für die jeweilige Stunde, darunter vielleicht wer ausgefragt werden soll, dann kommt der eigentliche Stundeninhalt samt geplantem Tafelbild und irgendwo ist vielleicht noch notiert, dass man von Huber noch die Schulaufgabe und von Meier noch den Abschnitt des letzten Rundschreibens braucht. Spätestens im nächsten Jahr kann man mit diesem Durcheinander nur noch wenig anfangen, handschriftliche Ergänzungen kann man nur noch mit Mühe (oder überhaupt nicht mehr) entziffern und irgendwann beschließt man alles wieder neu zu schreiben. Dann geht das ganze Spiel von vorne los. Zwischendurch kommt einem immer mal wieder der Gedanke, dass es doch auch irgendwie ökonomischer gehen könnte …
Ich bin bekennender „Zettelianer“. Auch im Smartphone-Zeitalter sind Zettel für mich immer noch das Medium für die schnelle Erfassung von Daten / Informationen aller Art. Im Folgenden ein paar Gründe, warum ich mich so gerne verzettele.