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Sichtblenden

Deine Schüler werden nicht begeistert sein, aber mit den Le-Le Sichtblenden, pardon privacy barriers 😉  hat sich das nervige Vom-Nachbarn-Spicken ein für alle Mal erledigt:

Allerdings kann der außen sitzende Schüler nun wieder leichter von einem Spickzettel abschreiben, aus diesem Grund solltest du dich mit der Kunst des Spickens vertraut machen.

10 Antworten auf „Sichtblenden“

Hallo!
Ich finden deine Artikel allgemein sehr interessant, vor allem weil ich mich für ein Studium in Englisch und Sport interessiere.
Zur Zeit besuche ich noch die 12.Klasse eines Gymnasiums in Baden-Würrtemberg, wir hatten diese Sichtblenden auch eine Zeit lang (9./10.Klasse). Ich muss euch Lehrern leider mitteilen, dass sie wirklich das Gegenteil bewirken; entweder bekamen wir Kopfschmerzen von der weißen, gewellten Pappe oder wir konnten wirklich gut abschreiben, da die Lehrer vollkommen unaufmerksam sich auf die Sichblenden verlassen haben. Bei Ordnern funktionierts noch besser.
Ich finde es am Besten, die Tische auseinander zu schieben und nicht nebenher Zeitung zu lesen etc.
Liebe Grüße,
Selina

> entweder bekamen wir Kopfschmerzen von der weißen, gewellten Pappe

Also das habe ich nun wirklich noch nie gehört. Meine Blenden blinken nicht und senden auch keine gefährliche Strahlung aus 😉

Doch, wenn ich da länger draufschaue, wird mir auch schwindelig 🙂 Allerdings gibt es bei uns inzwischen unzählige Sichtblenden, die dank „aufmerksamer“ Kollegen (haben die vielleicht während der Schulaufgabe Zetung gelesen?) vollgemalt sind, und so wird mir zum Glück nicht mehr ganz so schwindelig!

Wr hatten früher selbst gebastelte Sichtblenen aus (!)alten Kartons, die stanken und gefühlte 4kg schwer waren. Seit wir die Sichtblenden haben, ist das Schleppen besser, allerdings können die Schüler, je nach Geschick, noch besser spicken – wenn man die Pappen nur einen Tick nach vorne schiebt, kann man ungehindert abschreiben…Deshalb bei den „üblichen Verdächtigen“ ab und zu mal die Sichtblende zurechtrücken… 🙂

> allerdings können die Schüler, je nach Geschick, noch besser spicken

Wieso „noch besser“? Ist doch immer noch ziemlich schwierig. Wenn sie die Sichtblende nur „einen Tick“ nach vorne schieben, müssen sie mit dem Oberkörper schon mal deutlich nach hinten gehen um etwas beim Nachbarn zu sehen. Das dürfen sie bei mir aber nicht, d.h. auch die, die schon fertig sind, lehnen sich nicht bequem nach hinten, sondern bleiben „vorne“ (sie dürfen sich ausnahmsweise auch auf die Bank legen). Die Sichtblende muss grundsätzlich mit der Bankkante abschließen, dann gibt’s keine Diskussionen.

> Diese Ordner eignen sich ideal als Sichtblende.

Mit Ordnern habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Da braucht man nur ganz leicht drankommen und schon knallen sie mit lautem Getöse auf den Boden. Vielleicht stehen eure stabiler als die Ordner meiner Schüler 😉

Hallo Jochen,
hier noch eine Ergänzung zu den Sichtblenden. In unserer Schule (Gesamtschule in NRW) haben die Schüler noch Klassenräume mit eigenen Fächern. Da hat jeder Schüler auch mindestens einen 8cm Ordner, um Arbeitsblätter abzuheften. Diese Ordner eignen sich ideal als Sichtblende.

Ein weiteres Problem ist die Arbeit mit sichtblenden bei Tischgruppen. Auch hier lasse ich die Schüler einen Ordner zum Nachbarn und einen Ordner ans Tischende (quasi vor die spickbereite Nase)stellen.

Dann kann man ganz ruhig alle Tests angehen.

Gruß
Rolf Klinkhammer

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