Modernen Tango lernen & tanzen

Schlagwort: Unterricht Seite 20 von 27

Literarische Qualität

Bei Autoren wie Heming­way ist es ziem­lich schwer zu demons­trie­ren wor­in die lite­ra­ri­sche Qua­li­tät sei­ner Tex­te besteht, denn sie zeich­nen sich in ers­ter Linie durch die ABWESENHEIT tra­di­tio­nel­ler lite­ra­ri­scher Mit­tel, wie z.B. beschrei­ben­der Adjek­ti­ve und Adver­bi­en aus.

Überschriften

… eig­nen sich sehr gut für die Ana­ly­se von Stil­mit­teln. Die Süd­deut­sche Zei­tung ist in die­ser Hin­sicht eine ergie­bi­ge Quel­le. Man muss nur ein paar Tage sam­meln und dann hat man alles, was das Herz begehrt: Neo­lo­gis­men („Rus­si­sche Demo­kra­tur“), Anspie­lun­gen („Der Club der gro­ßen Schlich­ter“), Wort­spie­le („Schlamm drü­ber“) Para­do­xa („Im Wes­ten geht die Son­ne auf“) und auch auf den ers­ten Blick völ­lig unver­ständ­li­che Über­schrif­ten, die erst im Lau­fe des Tex­tes Sinn ergeben.

Test to Rest

Wenn man gesund­heit­lich nicht fit ist, kön­nen 90 Minu­ten LK fürch­ter­lich lang und anstren­gend wer­den. Natür­lich kann man (mal wie­der?) Simpsons gucken, aber auf die Dau­er wird das auch fad. Ich mache bei sol­chen Gele­gen­hei­ten ger­ne Tests und zwar die, die auch mei­ne Schü­ler am ehes­ten brau­chen, also vor allem CAE und TOEFL. 

The Old Man and the Style

Zu Heming­way habe ich schon immer ein zwie­späl­ti­ges Ver­hält­nis gehabt, was wahr­schein­lich damit zusam­men­hängt, dass ich einen Leh­rer hat­te, für den Heming­way eine lite­ra­ri­sche Gott­heit war, die über jeder Kri­tik stand. „The importance of Ernest“ konn­te man gar nicht hoch genug ein­schät­zen. Auf­müp­fi­gen Schü­lern ist natür­lich nur schwer zu ver­mit­teln, dass es ein Rie­sen­un­ter­schied ist, ob der anbe­tungs­wür­di­ge Ernest etwas macht oder ein klei­ner nichts­wür­di­ger Schü­ler. Quod licet Ernest

Carmens Liebe oder Klassische Lyrik im Leistungs-Kurs

Das fol­gen­de Gedicht stammt von Car­men Baum­gart, einer frü­he­ren LK-Schü­le­rin von mir. Es ent­stand im Rah­men einer Unter­richts­ein­heit Lyrik, in deren Ver­lauf die wich­tigs­ten Stil­mit­tel bespro­chen und anhand von Bei­spie­len (u.a. Shakespeare’s Sonet­ten) geübt wor­den waren. Die Haus­auf­ga­be lau­te­te: „Wri­te an old-fashio­ned love let­ter with a lot of simi­les and meta­phors.“ Obwohl eigent­lich nur ein Pro­sa­text ver­langt war, ver­such­te sich Car­men an einem „klas­si­schen“ Lie­bes­ge­dicht. Als Zei­chen der Aner­ken­nung habe ich ihr Gedicht in Hin­blick auf die Funk­tio­na­li­sie­rung der Stil­mit­tel in einem Bei­trag für die Schü­ler­zei­tung analysiert.

What’s in a Question?

Immer mal wie­der bekom­men mei­ne Schü­ler Tex­te OHNE Auf­ga­ben­ap­pa­rat. Die Haus­auf­ga­be lau­tet dann meis­tens drei Fra­gen bzw. Auf­ga­ben unter­schied­li­cher Schwie­rig­keit (easy, medi­um und dif­fi­cult) zu erstel­len. Die aus­for­mu­lier­ten Fra­gen wer­den zusam­men mit einer stich­wort­ar­ti­gen Mus­ter­lö­sung auf ein ein­zel­nes DIN A4 Blatt geschrie­ben, das ich in der nächs­ten Stun­de ein­samm­le. Die­ses Ver­fah­ren hat ver­schie­de­ne Vorteile.

ESL Lesson Plans & Worksheets

… bie­ten eine Fül­le von Arbeits­blät­tern bzw. Mate­ria­li­en (die meis­ten davon mit Lösun­gen) für Beg­in­ner, Inter­me­dia­te und Advan­ced Level. Eine schö­ne Mischung aus all­ge­mei­nen The­men, Gram­ma­tik, Lan­des­kun­de und Sprache.

ESL Les­son Plans & Work­s­heets (Tipp von Andrea Storck)

Elizabeth – Stiftung Lesen

Bei der Stif­tung Lesen gibt es eine sehr schö­ne Bro­schü­re mit „Ideen für den Unter­richt“ zu „Eliza­beth – Das gol­de­ne Königreich“.

Eliza­beth – Stif­tung Lesen

How to Write a Cover Letter

Kürz­lich muss­te eine mei­ner Töch­ter einen cover let­ter schrei­ben, wie so häu­fig ohne eine kla­re Vor­stel­lung davon, was sie eigent­lich genau machen soll­te. Ich habe ein biss­chen recher­chiert und habe eine gute Anlei­tung beim wikiHow gefunden:

How to Wri­te a Cover Letter

Mitschreiben

Vor kur­zem frag­te mich ein LK-Schü­ler, ob ich etwas dage­gen hät­te, wenn er, statt auf Papier, im Unter­richt auf sei­nem Note­book mit­schrei­ben wür­de. Ich ant­wor­te­te, dass ich über­haupt nichts dage­gen hät­te, son­dern im Gegen­teil der Mei­nung sei, dass es höchs­te Zeit sei das Mit­schrei­ben im Unter­richt zu reformieren.

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