Jochen Lüders

Modernen Tango lernen & tanzen

Filmanalyse

Auf einer Web­site der Hein­rich-Hei­ne-Uni­ver­si­tät, Düs­sel­dorf fin­den sich aus­ge­zeich­ne­te Mate­ria­li­en zur Film­ana­ly­se. Neben einem (deut­schen) Glos­sar und Foli­en zur Ein­füh­rung in die Film­ana­ly­se, gibt es auch einen Foli­en­satz zur berühm­ten Ein­gangs­se­quenz von „Citi­zen Kane“.

Mate­ria­li­en zur Filmanalyse

Knapp die schlechtere Note

Vor eini­gen Tagen kam mal wie­der eins mei­ner Kin­der mit einer Arbeit nach Hau­se, bei der nur ein Punkt zur bes­se­ren Note gefehlt hat. Der feh­len­de Punkt (zusam­men mit eini­gen ande­ren Unge­reimt­hei­ten bzw. fal­schen Kor­rek­tu­ren) war – wie meis­tens – schnell gefun­den, die Note muss­te her­auf­ge­setzt wer­den. Das Gan­ze wäre nicht wei­ter blog­gen­s­wert, wenn es sich um einen Ein­zel­fall gehan­delt hät­te. Lei­der kommt aber stän­dig eins unse­rer Kin­der mit „knapp der schlech­te­ren Note“ nach Hau­se und ich fra­ge mich immer wie­der, war­um so vie­le Kol­le­gen so blöd sind.

Shakespeare Sechsundsechzig

Im Rah­men eines Lyri­k­ana­ly­se-Semi­nars, das ich vor kur­zem an der Uni Mün­chen besucht habe, haben wir uns u.A. auch mit Shake­speares berühm­ten Son­net 66 beschäftigt:

Disziplin, Regeln und Strafen

Als Sport­leh­rer habe ich oft einen ganz ande­ren Blick auf alles was mit Dis­zi­plin, Regeln und Stra­fen zusam­men­hängt als die meis­ten ande­ren Kol­le­gen. Um die­sen Blick zu ver­an­schau­li­chen neh­me ich als Ana­lo­gie den Fuß­ball; nicht weil ich sel­ber so gro­ßer Fuß­ball­fan wäre, son­dern weil Fuß­ball am bekann­tes­ten und all­ge­mein gesell­schaft­lich akzep­tiert ist. Der Aus­gangs­punkt mei­ner Über­le­gun­gen ist der Ver­gleich eines Leh­rers mit einem Schieds­rich­ter.

Script for Sonnet 73

Vor ein paar Jah­ren hat­te ich in mei­nem LK einen visu­ell sehr begab­ten Schü­ler, der nach der Schu­le dann auch auf die Münch­ner Film­hoch­schu­le gegan­gen ist. Im Rah­men einer Ein­heit zu Film­ana­ly­se hat­ten wir uns vor allem mit Film­mon­ta­ge beschäf­tigt, u.a. mit Aus­schnit­ten aus Ser­gej Eisen­steins Pan­zer­kreu­zer Potem­kin und Orson Wel­les‘ Citi­zen Kane. Das Haupt­au­gen­merk lag des­halb auf Schnitt- bzw. Über­blen­de­tech­nik. Frei­wil­lig schrieb die­ser Schü­ler ein klei­nes Dreh­buch zu Shake­speares Son­net 73.

Stunden- und Spickzettel

Gehörst du auch zu den Kol­le­gen, die alles, was sie für eine Stun­de brau­chen, hand­schriftlich auf einem DIN A4 Zet­tel bei­sam­men haben? Da steht dann oben z.B. die Haus­aufgabe für die jewei­li­ge Stun­de, dar­un­ter viel­leicht wer aus­ge­fragt wer­den soll, dann kommt der eigent­li­che Stun­den­in­halt samt geplan­tem Tafel­bild und irgend­wo ist viel­leicht noch notiert, dass man von Huber noch die Schul­auf­ga­be und von Mei­er noch den Abschnitt des letz­ten Rund­schreibens braucht. Spä­tes­tens im nächs­ten Jahr kann man mit die­sem Durch­einander nur noch wenig anfan­gen, hand­schrift­li­che Ergän­zun­gen kann man nur noch mit Mühe (oder über­haupt nicht mehr) ent­zif­fern und irgend­wann beschließt man alles wie­der neu zu schrei­ben. Dann geht das gan­ze Spiel von vor­ne los. Zwi­schen­durch kommt einem immer mal wie­der der Gedan­ke, dass es doch auch irgend­wie ökono­mischer gehen könnte …

Zettel

Ich bin beken­nen­der „Zet­te­lia­ner“. Auch im Smart­phone-Zeit­al­ter sind Zet­tel für mich immer noch das Medi­um für die schnel­le Erfas­sung von Daten / Infor­ma­tio­nen aller Art. Im Fol­gen­den ein paar Grün­de, war­um ich mich so ger­ne verzettele.

Repetitio est mater successus

Im Fremd­spra­chen­un­ter­richt hat Üben lei­der schon seit län­germ einen schlech­ten Ruf. Ganz auto­ma­tisch asso­zi­ie­ren auch die meis­ten Leh­rer damit „mecha­nisch“, „stu­pi­der Drill“, „nicht moti­vie­rend“, „ver­al­tet“ etc. Des­we­gen wird ins­ge­samt ein­fach viel zu wenig geübt. 

Wortschatzarbeit in der Oberstufe

Die Wort­schatz-Kennt­nis­se von Schü­lern ent­wi­ckeln sich im Lauf der Ober­stu­fe oft depri­mie­rend. Nicht nur, dass sie oft nicht bes­ser wer­den, im Gegen­teil, nicht sel­ten ent­wi­ckeln sie sich zurück. 

Word Processing

Mei­ner Mei­nung nach soll­te ein Schü­ler spä­tes­tens in der Mit­tel­stu­fe über Grund­kennt­nis­se in Text­ver­ar­bei­tung ver­fü­gen. Lei­der schaut es da in der Pra­xis meis­tens zap­pen­dus­ter aus. Es ist immer wie­der lus­tig zu sehen, wie sich unse­re digi­tal nati­ves anstel­len, nur weil sie mal eine Über­schrift zen­trie­ren und in 20 pt for­ma­tie­ren sol­len. Eine Zeit­lang hat­te ich gehofft, dass sie das wenigs­tens im Infor­ma­tik­un­ter­richt ler­nen wür­den, aber zumin­dest mei­ne eige­nen Kin­der haben da alles Mög­li­che gelernt gemacht, nur nicht, wie man einen Text z.B. als Block­satz und mit 1,5‑Zeilenabstand for­ma­tiert. Des­halb füh­re ich schon seit vie­len Jah­ren mei­ne eige­ne klei­ne Ein­füh­rung in Text­ver­ar­bei­tung durch.

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