Modernen Tango lernen & tanzen

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Hängeregistratur

Um dem Mate­ria­li­en-Cha­os Herr zu wer­den, ver­wen­de ich eine Hängeregistratur:

Stundenende gut …

Jetzt hat man es end­lich mal geschafft recht­zei­tig fer­tig zu wer­den, die Haus­auf­ga­be ist auch schon gestellt, man hat sogar noch acht Minu­ten – und schon hat man das nächs­te Pro­blem: Was macht man jetzt? Jetzt schon Schluss machen ist schlecht, zwei bis drei Minu­ten ist okay, aber acht Minu­ten ist ver­schenkte Unter­richts­zeit. Jetzt noch ein ganz neu­es The­ma anfan­gen ist auch schlecht, denn es ist abzu­se­hen, dass man irgend­wo mit­ten­drin hängen­bleiben wird. Schon eini­ge Male habe ich erlebt, dass jetzt noch panisch eine Part­nerarbeit ange­setzt wur­de. Die Schü­ler brau­chen nur ein­mal auf die Uhr zu schau­en um zu erken­nen, dass dabei nichts mehr raus­kom­men kann und beschlie­ßen die Stun­de selbstän­dig zu beenden.

For Whom the Radio Clock Tolls

„Tritt frisch auf, mach’s Maul auf – hör’ bald auf!“ (Mar­tin Luther)

Damit das mit dem „bald“ bzw. „recht­zei­tig“ Auf­hö­ren funk­tio­niert, brauchst du unbe­dingt einen ver­nünf­ti­gen Wecker. 

Fachleerer

Mach es dir zur Ange­wohn­heit jeden Tag gleich wenn du ins Leh­rer­zim­mer kommst in dein Fach zu sehen und die ent­spre­chen­den Infos, Zet­tel, Mate­ria­li­en etc. HERAUSZUNEHMEN. Dein Fach soll­te mög­lichst kein Zwi­schen­la­ger für Kopien, Hef­te und ande­re Mate­ria­li­en sein. Stän­dig über­quel­len­de Fächer sind ein kla­res Anzei­chen, dass es eh kei­nen Sinn hat, die­sem Kol­le­gen irgend­was auf einem Zet­tel mit­tei­len zu wol­len, er wird es eh‘ nicht zur Kennt­nis neh­men. Das sind dann die lie­ben Kol­le­gen, denen man wegen jedem Mist per­sön­lich hin­ter­her­ren­nen darf und die sich im Zwei­fels­fall auch noch dar­über beschwe­ren, dass man sie „nicht recht­zei­tig“ infor­miert habe.

Money, Money, Money

Wenn du schon mal Klas­sen­lei­ter warst, kennst du den stän­di­gen Zir­kus mit dem Ein­sam­meln von Geld für Kopien, Wan­der­ta­ge, Kino- bzw. Thea­ter­be­su­che etc. Mit den fol­gen­den Tipps kannst du dir das Gan­ze etwas erleichtern. 

Verlorene Arbeitsmüh

Das Bespre­chen von Haus­auf­ga­ben hat einen Stamm­platz in der tra­di­tio­nel­len Unter­richts­rou­ti­ne und ist trotz­dem manch­mal / oft / meis­tens (?) voll­kom­men nutzlos.

Hausaufgaben stellen

Der Kampf um die Haus­auf­ga­ben ist müh­sam. Und ja natür­lich, die Schü­ler machen sie oft ein­fach nicht. Aber sehr oft haben sie kei­ne (voll­stän­di­gen) Haus­auf­ga­ben, weil sie nicht mit­be­kom­men haben, was sie jetzt eigent­lich genau machen sollen.

Fächerübergreifende Tafelarbeit

Wenn ich ein Klas­sen­zim­mer betre­te, wer­fe ich als ers­tes immer einen Blick auf die Tafel bzw. das Tafel­bild mei­nes Vor­gän­gers und prü­fe, ob ich es irgend­wie ver­wen­den kann. Natur­wis­sen­schaf­ten schei­den natür­lich fast immer aus, alle ande­ren Fächer sind aber (wenn das The­ma nicht zu spe­zi­ell ist) meis­tens „ergie­big“.

Wiederholung “aus dem Kopf”

… ist eine effek­ti­ve Metho­de Wort­schatz zu wie­der­ho­len und zu (re)aktivieren. Auf Eng­lisch nen­ne ich das „men­tal revi­si­on“, bin mir aber nicht sicher, ob das wirk­lich der pas­sen­de Begriff ist. Mit mei­ner 10ten habe ich die­se Metho­de ges­tern anhand unse­res Spot­light-Wort­schat­zes geübt.

Vorbild

Vor kur­zem habe ich von einem ehe­ma­li­gen Schü­ler eine Mail bekom­men, in der er all die Punk­te auf­ge­lis­tet hat, die ihn in Hin­blick auf Leh­rer wäh­rend sei­ner Schul­zeit genervt haben. Sein – m.E. völ­lig berech­tig­ter – Aus­gangs­punkt dabei ist, dass man als Leh­rer von Schü­lern nicht Sachen ver­lan­gen soll­te, die man sel­ber nicht „bringt“. Hier sei­ne Liste:

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