Modernen Tango lernen & tanzen

Schlagwort: Unterricht Seite 25 von 27

Stundenende gut …

Jetzt hat man es end­lich mal geschafft recht­zei­tig fer­tig zu wer­den, die Haus­auf­ga­be ist auch schon gestellt, man hat sogar noch acht Minu­ten – und schon hat man das nächs­te Pro­blem: Was macht man jetzt? Jetzt schon Schluss machen ist schlecht, zwei bis drei Minu­ten ist okay, aber acht Minu­ten ist ver­schenkte Unter­richts­zeit. Jetzt noch ein ganz neu­es The­ma anfan­gen ist auch schlecht, denn es ist abzu­se­hen, dass man irgend­wo mit­ten­drin hängen­bleiben wird. Schon eini­ge Male habe ich erlebt, dass jetzt noch panisch eine Part­nerarbeit ange­setzt wur­de. Die Schü­ler brau­chen nur ein­mal auf die Uhr zu schau­en um zu erken­nen, dass dabei nichts mehr raus­kom­men kann und beschlie­ßen die Stun­de selbstän­dig zu beenden.

For Whom the Radio Clock Tolls

„Tritt frisch auf, mach’s Maul auf – hör’ bald auf!“ (Mar­tin Luther)

Damit das mit dem „bald“ bzw. „recht­zei­tig“ Auf­hö­ren funk­tio­niert, brauchst du unbe­dingt einen ver­nünf­ti­gen Wecker. 

Verlorene Arbeitsmüh

Das Bespre­chen von Haus­auf­ga­ben hat einen Stamm­platz in der tra­di­tio­nel­len Unter­richts­rou­ti­ne und ist trotz­dem manch­mal / oft / meis­tens (?) voll­kom­men nutzlos.

Hausaufgaben stellen

Der Kampf um die Haus­auf­ga­ben ist müh­sam. Und ja natür­lich, die Schü­ler machen sie oft ein­fach nicht. Aber sehr oft haben sie kei­ne (voll­stän­di­gen) Haus­auf­ga­ben, weil sie nicht mit­be­kom­men haben, was sie jetzt eigent­lich genau machen sollen.

Fächerübergreifende Tafelarbeit

Wenn ich ein Klas­sen­zim­mer betre­te, wer­fe ich als ers­tes immer einen Blick auf die Tafel bzw. das Tafel­bild mei­nes Vor­gän­gers und prü­fe, ob ich es irgend­wie ver­wen­den kann. Natur­wis­sen­schaf­ten schei­den natür­lich fast immer aus, alle ande­ren Fächer sind aber (wenn das The­ma nicht zu spe­zi­ell ist) meis­tens „ergie­big“.

Wiederholung “aus dem Kopf”

… ist eine effek­ti­ve Metho­de Wort­schatz zu wie­der­ho­len und zu (re)aktivieren. Auf Eng­lisch nen­ne ich das „men­tal revi­si­on“, bin mir aber nicht sicher, ob das wirk­lich der pas­sen­de Begriff ist. Mit mei­ner 10ten habe ich die­se Metho­de ges­tern anhand unse­res Spot­light-Wort­schat­zes geübt.

Vorbild

Vor kur­zem habe ich von einem ehe­ma­li­gen Schü­ler eine Mail bekom­men, in der er all die Punk­te auf­ge­lis­tet hat, die ihn in Hin­blick auf Leh­rer wäh­rend sei­ner Schul­zeit genervt haben. Sein – m.E. völ­lig berech­tig­ter – Aus­gangs­punkt dabei ist, dass man als Leh­rer von Schü­lern nicht Sachen ver­lan­gen soll­te, die man sel­ber nicht „bringt“. Hier sei­ne Liste:

Oral Grades – Self-Evaluation

Auf der Basis mei­ner Cri­te­ria for Oral Gra­des hat Clau­dia Boer­ger ein self-eva­lua­ti­on Hand­out erstellt. Vor den Feri­en erhal­ten ihre Schü­ler die­ses Hand­out, nach­dem sie ihre Noten erstellt hat. Dann ver­gleicht und bespricht sie die Ein­schät­zun­gen, um ggf. die Noten­dis­kre­panz zu erläu­tern bzw. die­se nach Ein­sicht zu minimieren.

Oral Gra­des – Self-Evaluation

Wozu lernen?

Vor kur­zem bat mich ein Deutsch-Kol­le­ge um Hil­fe. Sei­ne Toch­ter (11. Klas­se) war in full panic mode, weil eine Eng­lisch-Schul­auf­ga­be zu immi­gra­ti­on vor der Tür stand und sie noch über­haupt nichts gemacht hat­te. Ich gab ihm das Abitur­wis­sen Eng­lisch Lan­des­kun­de, das für sol­che Fäl­le eine kom­pak­te Zusam­men­fas­sung bie­tet und ver­wies auf mein Vocab-Sheet Immi­gra­ti­on (pdf).

The Art of Fiction

… von David Lodge ist eine emp­feh­lens­wer­te Ferienlektüre:

„A coll­ec­tion of artic­les which appeared in „The Inde­pen­dent on Sun­day“ for 50 weeks bet­ween 1991 and 1992. The art of fic­tion is con­side­red under a wide ran­ge of hea­dings, such as the intru­si­ve aut­hor, sus­pen­se, the epis­to­la­ry novel, time-shift, magic rea­lism and sym­bo­lism and each topic is illus­tra­ted by a pas­sa­ge or two taken from clas­sic or modern fic­tion. Dra­wing on wri­ters as diver­se as Hen­ry James and Mar­tin Amis, Jane Aus­tin and Fay Wel­don, Hen­ry Fiel­ding and James Joy­ce, David Lodge makes acces­si­ble to the gene­ral rea­der the rich­ness and varie­ty of Bri­tish and Ame­ri­can fic­tion. Tech­ni­cal terms, such as inte­ri­or mono­lo­gue, meta­fic­tion, inter­tex­tua­li­ty and the unre­lia­ble nar­ra­tor are explai­ned and the appli­ca­ti­on demons­tra­ted.“ (Quel­le)

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