Mach es dir zur Angewohnheit jeden Tag gleich wenn du ins Lehrerzimmer kommst in dein Fach zu sehen und die entsprechenden Infos, Zettel, Materialien etc. HERAUSZUNEHMEN. Dein Fach sollte möglichst kein Zwischenlager für Kopien, Hefte und andere Materialien sein. Ständig überquellende Fächer sind ein klares Anzeichen, dass es eh keinen Sinn hat, diesem Kollegen irgendwas auf einem Zettel mitteilen zu wollen, er wird es eh‘ nicht zur Kenntnis nehmen. Das sind dann die lieben Kollegen, denen man wegen jedem Mist persönlich hinterherrennen darf und die sich im Zweifelsfall auch noch darüber beschweren, dass man sie „nicht rechtzeitig“ informiert habe.
Wenn du schon mal Klassenleiter warst, kennst du den ständigen Zirkus mit dem Einsammeln von Geld für Kopien, Wandertage, Kino- bzw. Theaterbesuche etc. Mit den folgenden Tipps kannst du dir das Ganze etwas erleichtern.
Das Besprechen von Hausaufgaben hat einen Stammplatz in der traditionellen Unterrichtsroutine und ist trotzdem manchmal / oft / meistens (?) vollkommen nutzlos.
Der Kampf um die Hausaufgaben ist mühsam. Und ja natürlich, die Schüler machen sie oft einfach nicht. Aber sehr oft haben sie keine (vollständigen) Hausaufgaben, weil sie nicht mitbekommen haben, was sie jetzt eigentlich genau machen sollen.
Wenn ich ein Klassenzimmer betrete, werfe ich als erstes immer einen Blick auf die Tafel bzw. das Tafelbild meines Vorgängers und prüfe, ob ich es irgendwie verwenden kann. Naturwissenschaften scheiden natürlich fast immer aus, alle anderen Fächer sind aber (wenn das Thema nicht zu speziell ist) meistens „ergiebig“.
… ist eine effektive Methode Wortschatz zu wiederholen und zu (re)aktivieren. Auf Englisch nenne ich das „mental revision“, bin mir aber nicht sicher, ob das wirklich der passende Begriff ist. Mit meiner 10ten habe ich diese Methode gestern anhand unseres Spotlight-Wortschatzes geübt.
Vor kurzem habe ich von einem ehemaligen Schüler eine Mail bekommen, in der er all die Punkte aufgelistet hat, die ihn in Hinblick auf Lehrer während seiner Schulzeit genervt haben. Sein – m.E. völlig berechtigter – Ausgangspunkt dabei ist, dass man als Lehrer von Schülern nicht Sachen verlangen sollte, die man selber nicht „bringt“. Hier seine Liste:
Auf der Basis meiner Criteria for Oral Grades hat Claudia Boerger ein self-evaluation Handout erstellt. Vor den Ferien erhalten ihre Schüler dieses Handout, nachdem sie ihre Noten erstellt hat. Dann vergleicht und bespricht sie die Einschätzungen, um ggf. die Notendiskrepanz zu erläutern bzw. diese nach Einsicht zu minimieren.
Aus „The Passing of the Year“ von Robert W. Service:
Old Year! upon the Stage of Time
You stand to bow your last adieu;
A moment, and the prompter’s chime
Will ring the curtain down on you.
Your mien is sad, your step is slow;
You falter as a Sage in pain;
Yet turn, Old Year, before you go,
And face your audience again.
Das vollständige Gedicht und weitere Poems for the New Year.
Ein schönes Haiku von Kobayashi Issa:
New Year’s Day –
everything is in blossom!
I feel about average.
Und falls du schon immer mal wissen wolltest, welche Suppe James serviert …
Ich wünsche allen Lesern und Leserinnen Glück und Gesundheit fürs neue Jahr. Falls du Kollege/Kollegin bist, wünsche ich dir viel Kraft für deinen anstrengenden Job und (wenigstens ab und zu) Freude an der Arbeit.
Vor kurzem bat mich ein Deutsch-Kollege um Hilfe. Seine Tochter (11. Klasse) war in full panic mode, weil eine Englisch-Schulaufgabe zu immigration vor der Tür stand und sie noch überhaupt nichts gemacht hatte. Ich gab ihm das Abiturwissen Englisch Landeskunde, das für solche Fälle eine kompakte Zusammenfassung bietet und verwies auf mein Vocab-Sheet Immigration (pdf).